kunsttransfer.at
 
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Methoden der Implementierung | Inge Manka | 2009

Kommunikation als Spiegel offenen Denkens und Handelns |
Christine Hohenbüchler | 2009



diese webpage ist das ergebnis der beiden lehrveranstaltungen, die im sommersemester 2009 im modul kunsttransfer an der fakultät für architektur und raumplanung an der tu wien angeboten wurden und zeigt die von den studierenden entwickelten projekte, die vom und im öffentlichen raum des pendelns handeln.
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1,8 Millionen PendlerInnen bundesweit
In österreich pendelt etwa jeder zweite der rund 3,6 Millionen Erwerbstätigen, das heißt: 1,8 Millionen pendeln täglich in eine andere Gemeinde zur Arbeit. Aus Niederösterreich und dem Burgenland pendeln täglich 220.000 Menschen nach Wien, darunter rund 190.000 ArbeitnehmerInnen. Fast drei Viertel der Wien-EinpendlerInnen kommen mit dem Auto, die übrigen fahren mit Bahn und Bus. Im Schnitt braucht ein Pendler jedes Jahr 500 Stunden für den Weg zur und von der Arbeit.


Pendleralltag: lange Fahrzeiten, umsteigen, Stau,.......
Bus- und BahnbenützerInnen belasten unregelmäßige und lange Fahrzeiten, Ausfälle und Verspätungen, oftmaliges Umsteigen, schlechte und fehlende Informationen, schlechte Abstimmung zwischen den Linien und mangelnder Komfort. Pkw-Fahrer sehen Stau, lange Parkplatzsuche am Arbeitsplatz, Unfälle, Baustellen und zähflüssigen Verkehr als Stressursache.


ausgehend von den fotografien des amerikanischen fotografen walker evans, der von 1938 - 1941 mit versteckter kamera in der new yorker u-bahn seine fotografischen studien verfolgte, stellen wir die frage, wie die situation der pendler heutzutage aussieht, welche distanzen sind zu bewältigen in zeiten der globalisierung und der allumfassend geforderten mobilität? welche auswirkungen hat das pendlerdasein auf das private glück: finanziell, persönlich, wie sehr betroffen sind die familien, die kinder? ist das nomadische leben, das sehr oft in den kreativen berufen gefordert wird überstülpbar auf andere berufssparten? welche gesellschaftspolitischen auswirkungen resultieren aus der mobilitätsfrage? welche urbanen dimensionen werden hier mit in kauf genommen? wieviel zeit des reisens, des wartens, wie viel ärger wird geduldet, welche ökonomischen zwänge stehen hinter dem pendlerdasein?

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Projekte:

- Matteo Dürfeld / Tag ein, Tag aus
- Sana Aghighi, Benaz Farmad / 3x wien und zurück
- Maximilian Kaiser / Rex - xer - rexer
- Thomas Mitterecker / Pendlerleben, ein Bericht
- Achim Reifer / Pendlerlust/Lustwaggon
- Linda Wong / Bahnhof Meidling


Recherche:

- Oper unterwegs - um öffentliche Räume zu bespielen
- Anti-Auto Blog!
- pendeln in mumbai
- Intervention im Zug oder in der U-Bahn
- ein fragmentarischer schwenk
- People Who Sit In The Disability Seats When I`m Standing On My Crutches
- Tagebuch einer Exkursion
- Video zum Thema Pendeln
- life`s for sharing
- Stichwort pendlerfrust