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Nach dem Verlust stabiler Identifikationsparameter im Informations-Patchwork postmodernen Gepräges stehen neue Verortungen der Kategorien Individualität, Subjektivität, des Egos schlechthin an. Ergeben wir uns den opportunen Projektionen eines merkantil verstandenen Neo-Liberalismus oder ziehen wir uns restaurativ in ein Establishment der Werte und Ordnungen zurück? Welche Möglichkeiten der Orientierung und Positionierung bieten dem Subjekt Cyber-Space und Info-Schwemme?In konzeptuell formulierten Projekten und Diskussionen sollen diesbezüglich angestellte Untersuchungen einer Prämisse folgen, die Strategien, Lösungen und Energien in kontemplative Praxis, in subversive Ansätze und in Verweigerungstaktiken kanalisiert. Sinnvoll scheinen insbesondere Kriterien/Utopien der Balance zwischen subjektivem Anspruch und objektiven Möglichkeiten zu sein, ein Feld, das auf eine grundlegende Thematisierung von Raum und Zeit verweist. Als konkrete Formen der Bearbeitung sind Drehbuch, Drehort und Ausstattung vorgesehen.Projektansatz:
Als Fortsetzung der bisher von Josef Dabernig gehaltenen Lva möchte ich die Thematik und die Arbeitspraxis fortführen, den Stadtraum Wiens in Form einer visuellen Erzählung wiederzugeben. Die Lva soll sich dabei der Idee des Kartographierens widmen und Methoden vermitteln als auch anwenden, mit denen geografische, kulturelle und soziale Lebensräume aufgezeichnet werden können. Ausgehend von historischen Kartographien und Reiseberichten werden Projekte zeitgenössischer KünstlerInnen vorgestellt, die sich innerhalb ihrer Arbeit mit der Thematik des Kartographierens beschäftigen.
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