michael bachofer | dokumentation+recherche als künstlerische methoden | tu wien 2007
In “Workroomhappiness“ ging es darum die Zufriedenheit
von an der TU-Wien arbeitenden Menschen mit ihrem
Arbeitsraum zu messen und anschliessend den Grad der
Zufriedenheit/ Gluecklichkeit/ Identifikation mit dem Raum
visuell darzustellen.
Dazu wurde ein Fragebogen mit so wenigen Fragen wie nur
irgend moeglich erstellt (sieben warn´s), es sollte sich ja
niemand an einer Endlosfragerei stossen. Auch die
Auswertung der Antworten war aeusserst simpel angelegt.
Fuer die Ja/nein Fragen gab es –1, 0 oder +1 Punkte (0 fuer
jein). Zwei fragen befassten sich mit dem was man am Raum
mag und was man nicht mag. Es waren maximal je fuenf
Antworten fuer Positives und Negatives moeglich. Fuer jede
positive Eigenschaft des Raums gab es einen Pluspunkt, fuer
jede negative Antwort einen Minuspunkt. Am Schluss
wurden die Punkte aufsummiert. Die Ergebnisse waren: +8,
+7, +5, +3, +2, +1, -2, -3, -4 (es nahmen neun Personen teil).
Vor der Befragung wurden Fotos gemacht. Es wurde
versucht immer aus der Richtung der Tuer zu fotografieren.
Die Fotos wurden je nach Fragebogenergebnis eingefaerbt
und zwar graduell nach einer Farbskala wie man sie z.B. bei
Waermebildaufnahmen und sonstigen Spekroskopien oft
findet. Jedem Bild wurde die Farbskala sowie einige
Identifikationsdaten der fotografierten Person beigefuegt. Es
gibt keine weitere Beschreibung bzw. Legende auf den
Bildern, weil angenommen wird, dass durch den Arbeitstitel,
die vertikale Lage der Farbskala, sowie durch die
Farbgebung der jeweiligen Bilder intuitiv die richtigen
Schluesse gezogen werden.
Natuerlich erhebt diese Arbeit keinen Anspruch auf Richtigkeit und schon gar nicht
auf Wissenschaftlichkeit.
Auch denke ich, dass die Ergebnisse der Befragungen je nach Laune variieren
koennten. Daher hoffe ich, es fuehlt sich niemand verletzt, weil sie/er selbst die
eigene Zufriedenheit mit dem Arbeitsraum anders eingeschaetzt haette. Auch ich
haette subjektiv die Farben anders verteilt.
So, jetzt hoff ich, ich hab nichts vergessen und wuensch noch einen sonnigen Tag!
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